Geschichte
Das Internationale Eisenbahntransportkomitee, bekannt als CIT (Comité international des transports ferroviaires), wurde auf der letzten Eisenbahnkonferenz in Mailand (Königreich Italien) vom 26. bis 28. April 1902 offiziell gegründet; sein erster Sitz befand sich in Wien im österreichisch-ungarischen Aussenministerium. Die erste offizielle Sitzung der CIT-Generalversammlung fand 1903 in Florenz statt. Während dieser Sitzung verabschiedeten die Gründungsmitglieder die „Einheitlichen Ergänzungsbedingungen“ zum Berner Übereinkommen von 1893 und die „Geschäftsordnung für das «Internationale Eisenbahntransportkomitee» – CIT“.
Weitere Konferenzen des CIT fanden in dieser Anfangszeit in verschiedenen Städten statt. Zu ihren Zielen gehörten die Ausarbeitung von Verfahren zur Bearbeitung von Frachterstattungsansprüchen und die Regelung der auf einem Frachtbrief erforderlichen Angaben. Es ist wichtig zu betonen, dass das CIT, obwohl sein Name auf eine internationale öffentlich-rechtliche Einrichtung hindeutet, seit jeher ein privatrechtlicher Verband von Eisenbahnunternehmen ist und keine zwischenstaatliche Organisation.